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Weißes Haus macht China für Cyberangriffe auf Microsoft Exchange verantwortlich

Die Biden-Regierung zögert nicht, China für eine Reihe von Microsoft Exchange-Cyberangriffen verantwortlich zu machen. Das Weiße Haus hat „mit hoher Zuversicht“ erklärt, dass Hacker, die mit dem chinesischen Ministerium für Staatssicherheit (MSS) in Verbindung stehen, für eine digitale Spionagekampagne unter Ausnutzung der Exchange-Schwachstellen verantwortlich sind. Beamte haben die ranghohe chinesische Führung mit dieser und „breiteren“ feindlichen Online-Aktivitäten konfrontiert, teilte das Weiße Haus mit.

Die USA beschuldigten China außerdem, eine Geheimdienstoperation durchzuführen, die sich auf „Vertrags-Hacker“ stützte, die häufig ausschließlich gewinnorientierte Angriffe wie Ransomware-Schemata und Krypto-Jacking starteten. Es wird angenommen, dass die gemeldete Unwilligkeit der chinesischen Regierung, diese Missbräuche zu bekämpfen, Unternehmen, Regierungen und Infrastruktur mit einem Schaden in Höhe von „Milliarden Dollar“ schädigt, sagte das Weiße Haus.

Dementsprechend hat das Justizministerium Anklagen gegen vier mit der MSS verbundene chinesische Männer wegen angeblicher Durchführung einer ausgedehnten Hackerkampagne zum Diebstahl von geistigem Eigentum und Geschäftsgeheimnissen, einschließlich Gesundheitsforschung, aufgedeckt. Die Initiative, die zwischen 2011 und 2018 lief, hat Berichten zufolge dazu geführt, dass Ding Xiaoyang, Cheng Qingmin, Zhu Yunmin und Wu Shurong Computer weltweit kompromittiert haben, um Informationen zu sammeln, die von autonomer Fahrzeugtechnologie und chemischen Formeln bis hin zur Erforschung von Ebola, AIDS und anderen Krankheiten reichen.

Die Verwaltung von Biden hat bereits mehrere Maßnahmen als Reaktion auf Angriffe ergriffen, darunter „proaktive Netzwerkverteidigungsaktionen“ wie das Löschen von Hintertüren auf kompromittierten Exchange-Servern. Es fügte seiner einheitlichen Koordinierungsgruppe private Unternehmen hinzu, um seine Reaktion auf Sicherheitsvorfälle zu stärken. CISA, das FBI und die NSA veröffentlichten auch eine Empfehlung, in der sie Chinas Strategie zur Kompromittierung von US-amerikanischen und verbündeten Netzwerken mit Hilfe von Exchange-Löchern und anderen Methoden skizzieren.

Hinzu kommen strengere Sicherheitsvorschriften für Pipeline-Unternehmen sowie ein Pilotprojekt zur Bekämpfung von Schwachstellen in Sektoren wie der Strom- und Wasserversorgung.

China hat historisch bestritten, an solchen Angriffen beteiligt zu sein, und es ist zweifelhaft, dass das Land danach seine Meinung ändern wird. Die Bemühungen des Weißen Hauses sind eher eine Warnung – die USA werden nicht nur Angriffe auf China festsetzen, sondern auch gleich darauf reagieren.

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