Start News Warner Bros. Discovery, der „neue“ Unterhaltungsriese

Warner Bros. Discovery, der „neue“ Unterhaltungsriese

Mitte Mai, AT&T hat zugestimmt, seine WarnerMedia-Assets mit Discovery Inc., und bildet so ein neues Medienkonglomerat, das versuchen wird, den Streaming-Video-Sektor zu dominieren. Nach der wichtigen Ankündigung hat der US-Betreiber nun den Namen des neuen Unternehmens veröffentlicht: Warner Bros. Entdeckung. Daher nutzen sie die Bezeichnung zweier weltweit weithin bekannter Unternehmen.

Die ersten Schritte von Warner Bros. Discovery müssen ja bis 2022 warten, da der Zusammenschluss der Zustimmung der Aufsichtsbehörden unterliegt. David Zaslav, derzeitiger CEO von Discovery, wird Direktor des neuen Mischkonzerns. Im Mai erklärte er, sein erstes Ziel an der Spitze des Unternehmens sei „Bindungen zur kreativen Community aufbauen“. Das heißt, mit den Menschen und Unternehmen, die die Produktion von Inhalten ermöglichen.

„Ich werde überall auf der Welt sein, wo Kreative sind. Ich werde mich bemühen, die beste Kreativkultur zu schaffen. Wir möchten, dass unser Unternehmen der Ort ist, an dem Menschen, die Kreativität suchen, sie finden können.“

Und in einer Zeit, in der es im Streaming-Video-Sektor mehrere Konkurrenten gibt, ist das Angebot von Originalfilmen und -serien der Schlüssel zur Gewinnung neuer Abonnenten. Im konkreten Fall von Warner Bros. Discovery, Ihre Wetten und Ambitionen konzentrieren sich auf Discovery + und HBO Max. Letzteres wird übrigens am 29. Juni mit seiner Ankunft in Lateinamerika seine Expansion beginnen. Im zweiten Semester wird es das gleiche in Europa und anderen Regionen der Welt tun.

Welche Produktionsfirmen und Kanäle werden unter das Dach von Warner Bros. Discovery fallen? An den Namen können Sie ablesen, dass wir vor einem der weltweit größten Medien- und Unterhaltungskonzerne: Warner Bros., Discovery Channel, HBO, Animal Planet, DC Comics, Cartoon Network, HGTV, Food Network, Turner Networks, TNT, TBS, Eurosport, Magnolia, CNN und TLC. Der Konzern hat jedoch bereits davor gewarnt, mehr Ressourcen zu investieren, um seine „Kapazität für Originalinhalte und -programmierung“ auszubauen.

Eine der größten Sorgen der Anleger ist laut The Hollywood Reporter, wie Warner Bros. Discovery die riesige Menge an Inhalten auf seinen verschiedenen Streaming-Videoplattformen verwalten wird. Zaslav wies darauf hin, dass sie beim Vertrieb von Programmen, Serien und Filmen flexibel sein werden. Derzeit haben sie jedoch noch nicht festgelegt, ob sie ihr gesamtes Vermögen auf denselben Dienst oder auf mehrere konzentrieren werden. Die Walt Disney Company beispielsweise teilt ihre Produktionen je nach Zielmarkt in Disney Plus, Hulu und ESPN + auf.