Start News Toshiba erstellt ein Glasfaser-Quantennetzwerk, das nicht gehackt werden kann

Toshiba erstellt ein Glasfaser-Quantennetzwerk, das nicht gehackt werden kann

Toshiba-Forscher haben einen wichtigen Schritt auf dem Gebiet der Quantenkommunikation in Europa getan. Die Experten nutzten Glasfaser, um ein 600 Kilometer langes Quantennetzwerk aufzubauen, und einen neuen Distanzrekord für die Quantenschlüsselverteilung oder QKD . aufstellen (Quantum Key Distribution) mit einer solchen Infrastruktur.

Der Test ermöglicht es uns, laut Experten näher an einem globalen Quanteninternet zu sein. Dafür haben sie eine Technik entwickelt was verhindert, dass gesendete Quantenbits durch Spannungs- und Temperaturänderungen beeinflusst werden. Die fragliche Technologie, die als Dualband-Stabilisierung bezeichnet wird, wird die Übertragung von durch Quantenverschlüsselung geschützten Informationen zwischen Städten oder Ländern „erleichtern“.

Eine der schwierigsten technologischen Herausforderungen beim Aufbau des Quanteninternets ist die Übertragung von Qubits über lange Glasfasern. Kleine Änderungen der Umgebungsbedingungen, wie Temperaturschwankungen, führen dazu, dass sich die Fasern ausdehnen und zusammenziehen, wodurch die zerbrechlichen Quantenbits zerstört werden.

Toshiba

Toshiba stellt sicher, dass die erste Implementierung der Dualband-Stabilisierung genau darin besteht, den Anwendungsbereich der Quantenschlüsselverteilung zu erweitern. Laut den Forschern beschränken sich die kommerziellen Systeme von QKD auf Glasfaserstrecken von 100 bis 200 Kilometern. Neue Technologie hat das bewiesen die Reise durch das Quantennetzwerk kann auf bis zu 600 Kilometer verlängert werden.

Toshiba und ein grundlegender Fortschritt zur Erweiterung der Reichweite der Quantenverschlüsselung

Toshiba QKD

Zu denken, dass etwas heute nicht gehackt werden kann, scheint unmöglich. Die Verteilung der Quantenschlüssel keine konventionelle Sicherheitslösung. So erklärt Toshiba es in ihrer Anzeige:

Die QKD-Methode ermöglicht es Benutzern, vertrauliche Informationen (Kontoauszüge, Krankenakten, private Anrufe) sicher über einen nicht vertrauenswürdigen Kommunikationskanal (wie das Internet) auszutauschen. Dies geschieht durch die Verteilung eines gemeinsamen geheimen Schlüssels an die beabsichtigten Benutzer, der verwendet werden kann, um die über diesen Kanal ausgetauschten Informationen zu verschlüsseln und dadurch zu schützen.

Die Sicherheit des geheimen Schlüssels basiert auf den grundlegenden Eigenschaften der einzelnen Quantensysteme (Photonen, Lichtteilchen), die codiert und zur Schlüsselgenerierung übertragen werden. Für den Fall, dass diese Photonen von einer nicht benannten Person abgefangen werden, sorgt die Quantenphysik dafür, dass die beabsichtigten Benutzer das Eindringen wahrnehmen und somit die Kommunikation schützen können.

Es besteht also keine Möglichkeit, die Sicherheit geschützter Informationen auf diese Weise zu gefährden, egal wie fortgeschritten die Informatik und die Mathematik sind. Dies liegt daran, dass die Sicherheit der Quantenkryptographie ist eine Ableitung der Gesetze der Physik.

Mit den Fortschritten von Toshiba haben Länder und Organisationen mehr Werkzeuge in der Hand, um Quantenkommunikation auf eine andere Ebene bringen. Andere Unternehmen wie Google haben bereits deutlich gemacht, dass sie ein deutliches Interesse am Quantencomputing und der Anwendung seiner Spin-off-Technologien haben.