Start News Stellantis investiert 30.000 Millionen Euro in die Produktion neuer Elektroautos

Stellantis investiert 30.000 Millionen Euro in die Produktion neuer Elektroautos

Stellantis, die aus dem Zusammenschluss von Fiat Chrysler Automobiles und Groupe PSA hervorgegangene Gruppe, hat angekündigt, zu investieren 30 Milliarden Euro bis 2025 in Elektrifizierungsprozesse und Softwareentwicklung, um Marktführer bei emissionsarmen Fahrzeugen (LEV) zu werden, zu denen Elektro- und Hybridautos gehören.

Die ehrgeizige Strategie des italienisch-französisch-amerikanischen Automobilkonzerns legt nahe, dass die Gesamtkosten eines Elektroautos bis 2026 gleich dem eines Benziners ist. Darüber hinaus behaupten sie, dass mehr als mehr als 70% des Umsatzes in Europa und mehr als 40% in den USA bis 2030 aus emissionsarmen Fahrzeugen bestehen.

Um diese Strategie umzusetzen, wird Stellantis bis 2025 mehr als 30.000 Millionen Euro investieren, damit seine 14 Marken können Elektroautos anbieten. Allerdings hat der Konzern festgelegt, wie sich der Anteil der vollelektrischen, Hybrid- und Verbrennerfahrzeuge in den kommenden Jahren in jedem von ihnen verteilen wird.

Eine der ersten Auswirkungen der Elektrifizierungsstrategie wird sich in der Einführung von Dodges erstem LEV-Muscle-Car im Jahr 2024 niederschlagen. Das Elektroauto wird „eMuscle“ heißen. Damit wollen sie ein Vorher und Nachher im Konzept markieren, dass dieser Fahrzeugtyp gleichbedeutend mit Benzinmotoren ist.

Der erste Schritt in eine elektrische Zukunft

Bildnachweis: Fiat

Ein Teil des Plans von Stellantis sieht den Bau von vor fünf „Gigafactories“ in Europa und Nordamerika, das 2025 130 GWh und 2030 250 GWh liefern wird. Damit wird die Inlandsnachfrage nach Elektroautos gedeckt und die Batteriekosten von 2020 bis 2024 um mehr als 40 % und bis 2030 um mehr als 20 % gesenkt.

Stellantis hat sich für seine Batteriefabriken mit mehreren branchenerfahrenen Unternehmen zusammengetan, darunter Samsung SDI und LG Chem. Eines der fünf Werke wird in seinem Motorenwerk in Termoli, Italien, errichtet. Dies wird sich anderen zuvor angekündigten wie in Deutschland und Frankreich anschließen. Die USA ihrerseits warten noch auf den Abschluss eines Abkommens mit einem Handelspartner.

Neue Elektroautos, neue Plattformen

Das Ziel, in einer sich ständig weiterentwickelnden Branche führend zu sein, ist keine leichte Aufgabe. Stellantis, der viertgrößte Autohersteller der Welt, will mit Giganten wie . konkurrieren General Motors und Volkswagen. In diesem Sinne hat sie vier neue Plattformen für Elektroautos angekündigt.

STLA Small, bis 500 Kilometer Reichweite, TLA Medium, bis 700 Kilometer Reichweite, TLA Large, bis 800 Kilometer Reichweite, STLA-Rahmen, bis 800 Kilometer Reichweite.

Fiat-Elektroauto

Stellantis sagt, dass die Kombination seiner Plattformen mit seinen neuen Batterien es ermöglichen wird, Elektroautos mit „bester Leistung, Effizienz, Reichweite und Aufladung“ zu entwickeln. Um die Nutzungsdauer der Geräte zu verlängern, werden sie außerdem ein Programm mit Hard- und Software-Updates von OTA starten.

Um seinen Plänen den letzten Schliff zu geben, hat Stellantis das allgemeine Konzept jeder seiner Marken für die Zukunft aktualisiert. RAM ist „Geschaffen, um einem nachhaltigen Planeten zu dienen“, Jeep unterstützt seinerseits eine „Freiheit ohne Emissionen“, Fiat bekennt sich zu „Es ist nur grün, wenn es für alle grün ist“ und Citroën unterstützt „Citroën Electric: Well- für alle sein!“.

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