Start Unterhaltung Stadia wird Entwicklern und Publishern größere Umsatzeinbußen ermöglichen

Stadia wird Entwicklern und Publishern größere Umsatzeinbußen ermöglichen

Google möchte Stadia für Entwickler und Publisher attraktiver machen und führt eine großzügigere Umsatzbeteiligung ein. Diejenigen, die hinter Spielen stehen, die nach dem 1. Oktober auf Stadia veröffentlicht werden, erhalten 85 Prozent der Verkaufserlöse, wobei Google eine Kürzung von 15 Prozent erhält. Die Aufteilung gilt für die ersten 3 Millionen US-Dollar Umsatz und gilt nur bis Ende 2023. Danach kehrt Stadia zur aktuellen Umsatzaufteilung zurück.

Ab diesem Monat erhalten neue Titel, die zu den aktualisierten Bedingungen der Stadia Pro-Reihe (der in einer Mitgliedschaft enthaltenen Spielebibliothek) hinzugefügt werden, eine Kürzung der Abonnements in Höhe von 10 USD / Monat. Google teilt 70 Prozent dieser Einnahmen mit den Publishern und der Pool wird basierend auf dem Engagement der Spieler aufgeteilt. Google verwendet als Schlüsselkennzahl sogenannte „Sitzungstage“. Jeder einzelne Tag, an dem ein Nutzer in ein Stadia Pro-Spiel einsteigt, zählt als Sitzungstag. Wenn jemand einen Titel innerhalb von 24 Stunden zweimal spielt, zählt er dennoch als ein Sitzungstag.

Google machte diese Ankündigungen während einer Stadia-Keynote auf dem Google for Games Summit. Außerdem wird das Partnerprogramm Stadia Pro eingeführt. Entwickler und/oder Publisher erhalten 10 US-Dollar für jeden Nutzer, der über seinen Click-to-Play-Link auf Stadia zugreift und nach seiner einmonatigen Testphase ein bezahlter Stadia Pro-Abonnent wird. Die Idee ist, Entwicklern und Publishern einen Anreiz zu geben, ihre Stadia Pro-Spiele überall dort zu bewerben, wo Nutzer auf einen Link klicken können. Dieses Programm wird Anfang nächsten Jahres starten.

Obwohl alle diese Änderungen Entwicklern und Publishern zugute kommen, ist es vielleicht die 85/15-Umsatzaufteilung, die am verlockendsten ist. Wie bei der geringeren Umsatzkürzung, die Apple von den ersten 1 Million US-Dollar pro Jahr an App Store-Verkäufen nimmt, könnte der Umzug vor allem für Indie-Studios und Publisher von Vorteil sein, obwohl diejenigen, die bereits Spiele auf Stadia veröffentlicht haben, den Deal verpassen werden.

Dennoch könnte dieser Ansatz für Stadia funktionieren. Der Epic Games Store und der Xbox PC Store machen 12 Prozent des Umsatzes aus, während die digitalen Schaufenster von Steam und Konsolen normalerweise 30 Prozent abschöpfen.

Stadia hat turbulente Monate hinter sich. Google hat im Februar seine internen Spielestudios geschlossen und Stadia zu einer Spiele-Streaming-Plattform nur für Titel von Drittanbietern gemacht. Unterdessen verließ Stadia-Produktchef John Justice das Unternehmen im Mai. Vielleicht kann die Stärkung der Beziehungen zu Herausgebern und Entwicklern durch bessere finanzielle Bedingungen Google helfen, das Schiff zu stabilisieren.

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