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Nur 4 Prozent der US-amerikanischen iPhone-Nutzer haben dem App-Tracking nach iOS 14.5 zugestimmt

Die Sorgen von Facebook über iOS 14.5 könnten berechtigt gewesen sein. Flurry Analytics (im Besitz der Engadget-Muttergesellschaft Verizon Media) hat ermittelt, dass nur 4 Prozent der amerikanischen iPhone-Nutzer, die die neue Software verwenden, in den ersten 12 Tagen nach der Veröffentlichung dem App-Tracking zugestimmt haben. Diese Opt-in-Rate kletterte auf 12 Prozent weltweit, aber es ist immer noch klar, dass die meisten Leute die Anfragen ablehnen, wenn sie dazu aufgefordert werden.

Die Studie war sehr umfangreich: Es wurden etwa 2,5 Millionen täglich aktive Nutzer in den USA und 5,3 Millionen weltweit beobachtet.

Obwohl es keine Garantie dafür gibt, dass diese Raten gleich bleiben, helfen sie zu erklären, warum Facebook die Datenschutzänderungen von Apple seit ihrer Ankündigung im Jahr 2020 angegriffen hat. Das soziale Netzwerk scheint darauf vorbereitet zu sein, einen großen Teil seiner iOS-Werbetargeting-Daten zu verlieren, und das wiederum könnte die wichtigen Werbeeinnahmen des Unternehmens beeinträchtigen.

Facebook hat die Aufforderung zum App-Tracking in iOS 14.5 als Angriff auf kleine Unternehmen positioniert und sogar angedeutet, dass Unternehmen möglicherweise anfangen müssen, Gebühren für den Zugriff auf Websites zu erheben, wenn sie nicht das vorherige Niveau der Anzeigenpersonalisierung haben. Apple hat sich jedoch geweigert, einen Rückzieher zu machen, mit dem Argument, dass Nutzer eine Wahl und Transparenz verdienen. Wenn die Daten von Flurry im Laufe der Zeit Bestand haben, könnte Apple einen weiteren Grund haben, seine Position zu halten – es wird starke Unterstützung von seinen Kunden haben.